DiSG-Workshops
Everything DiSG®-Workshop für Teams:
So sieht eine gute Session aus
Was Sie von einem gut geführten DiSG-Workshop erwarten können, welches Format zu Ihrem Team passt und wie Sie verhindern, dass die Session eine einmalige Sache bleibt.
Ein DiSG-Workshop ist der Ort, an dem die Assessment-Ergebnisse tatsächlich zum Einsatz kommen. Menschen vergleichen ihre Stile laut, widersprechen ein wenig und fangen an, das Modell auf reale Situationen anzuwenden, statt nur über sich selbst in einem PDF zu lesen. Die Länge ist eigentlich nicht der entscheidende Punkt – eine gute Session kann zwei Stunden oder einen ganzen Tag dauern. Entscheidend ist, ob das Team mit etwas herausgeht, das es am Montag tatsächlich nutzt, und nicht mit einer Präsentation, die bis Freitag schon wieder vergessen ist.
Was ein DiSG-Workshop realistisch leisten kann
Ein guter Workshop verbessert, wie ein Team kommuniziert, delegiert und mit Meinungsverschiedenheiten umgeht, indem er allen eine gemeinsame Sprache für Verhaltensunterschiede gibt. Er ist kein Fix für eine grundlegend gestörte Teamdynamik, kein Ersatz für die Bearbeitung eines konkreten Leistungsproblems und keine einmalige Impfung gegen künftige Konflikte.
DiSG-Workshop – wofür geeignet, wofür nicht
| Funktioniert gut für | Nicht das richtige Werkzeug für |
|---|---|
| Neue Teams, die früh gemeinsame Arbeitsnormen entwickeln | Einen konkreten, benannten Konflikt zwischen zwei Personen lösen (nutzen Sie stattdessen 1:1-Begleitung) |
| Etablierte Teams, die ihre Kommunikation auffrischen | Leistungsmanagement oder disziplinarische Situationen |
| Führungsteams, die Delegation und Feedback verbessern | Einstellungs- oder Auswahlentscheidungen |
| Bereichsübergreifende Gruppen, die den Arbeitsstil der anderen nicht von selbst verstehen | Ein Team in einer akuten Krise, das sofortiges Eingreifen braucht |
Vorbereitung der Teilnehmenden und Timing des Assessments
Versenden Sie die Assessments mindestens eine Woche vor der Session, mit klarer Frist und einer kurzen Erklärung, warum das Team das macht. Trainer:innen sollten die tatsächliche Stilmischung der Gruppe vorab durchsehen – ein Raum, der überwiegend aus S- und G-Stilen besteht, braucht ein anderes Tempo und einen anderen Ton als einer, der von D und i dominiert wird.
Zweistündiges, Halbtags- und Ganztagsformat
| Format | Deckt ab | Am besten für |
|---|---|---|
| 2 Stunden | Individuelle Stile, kurze Gruppendiskussion, Grundvokabular | Zeitknappe Teams, virtuelle Kickoffs |
| Halbtag | Ergänzt Übungen, vertieft die Diskussion zur Teamdynamik | Die meisten Erst-Einführungen im Team |
| Ganztag | Rollenspezifische Anwendung – Konfliktszenarien, Kommunikationsübungen | Teams mit einem konkreten, bekannten Reibungspunkt |
Beispiel-Workshop-Agenden für jedes Format finden Sie auf unserer Agenda-Seite (EN).
Präsenz und virtuelle Durchführung
Präsenz-Sessions erzeugen tendenziell mehr spontane Diskussion, besonders bei Übungen mit Bewegung (Stil-Ecken, physische Gruppierungsübungen). Virtuelle Sessions funktionieren gut mit Breakout-Räumen und erreichen verteilte Teams ohne Reiseaufwand, brauchen aber eine Trainer:in, die sicher mit der Energie durch den Bildschirm umgehen kann. Beide Formate nutzen denselben inhaltlichen Kern.
Empfohlene Gruppengröße und Tischaufteilung
4–12 Personen pro Tisch oder Breakout-Gruppe sind der Sweet Spot für echte Diskussion. Bei größeren Gruppen teilen Sie in Kohorten dieser Größe auf, jeweils mit eigener:m Trainer:in oder geschulter Leitung pro Tisch, statt eine einzige riesige Session durchzuführen.
Die Rolle der Trainer:in
Die Aufgabe einer Trainer:in ist nicht, DiSG-Theorie vorzutragen – sondern den Raum zu lesen, das Tempo an die tatsächliche Stilmischung der Gruppe anzupassen und das Modell mit realen Situationen des Teams zu verknüpfen. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Workshop, den Menschen danach anwenden, und einem, der vergessen wird.
Gruppenberichte und Catalyst live im Raum nutzen
Ein Gruppen- oder Team-View-Bericht, der während der Session projiziert wird statt erst hinterher ausgeteilt zu werden, sorgt meist für schnelleres Wiedererkennen – Menschen fangen an, auf die Grafik zu zeigen und Kolleg:innen zu identifizieren, noch bevor die Trainer:in überhaupt fragt. Wird Catalyst genutzt, lassen sich die Vergleichsfunktionen der Plattform live für die Echtzeit-Diskussion aufrufen.
Follow-up-Optionen
- Ein kurzes asynchrones Check-in 2–4 Wochen danach, das fragt, was sich tatsächlich verändert hat
- DiSG-Sprache in regelmäßigen 1:1-Gesprächen oder Retrospektiven wieder aufgreifen
- Ein zweites, spezifischeres Produkt (Management, Sales, Productive Conflict, Agile EQ) einige Monate später, sobald sich Workplace gesetzt hat
Preisfaktoren
Die Workshop-Kosten kommen zu den Assessment-Kosten hinzu und hängen von Formatlänge, Gruppengröße und davon ab, ob Sie eine externe Trainer:in oder eine zertifizierte Person im eigenen Haus einsetzen. Die Assessment-Seite des Budgets finden Sie in unserer vollständigen Kostenübersicht.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange sollte ein DiSG-Workshop dauern?
Zwischen zwei Stunden und einem ganzen Tag. Zwei Stunden decken die Grundlagen ab; ein ganzer Tag ermöglicht rollenspezifische Anwendung wie Konfliktszenarien oder Kommunikationsübungen.
Wie viele Personen können an einem DiSG-Workshop teilnehmen?
4–12 pro Diskussionsgruppe ist ideal. Größere Gruppen sollten in Kohorten dieser Größe aufgeteilt werden, statt eine einzige große Session durchzuführen.
Kann ein DiSG-Workshop virtuell durchgeführt werden?
Ja – virtuelle Sessions funktionieren gut mit Breakout-Räumen, brauchen aber eine Trainer:in, die sicher damit umgehen kann, die Energie der Gruppe auch aus der Ferne zu steuern.
Sie möchten einen Workshop passend für Ihr Team?
Nennen Sie uns Gruppengröße und Ziele, und wir erstellen Ihnen ein Angebot.
